Krankenhäuser: Mehr Patienten, mehr Personal dpa, 14.08.2017 15:09 Uhr

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Wiesbaden - Im Jahr 2016 wurden 19,5 Millionen Patientinnen und Patienten stationär im Krankenhaus behandelt. Insgesamt verfügten die deutschlandweit 1948 Kliniken über 498.700 Betten zur stationären Versorgung. Das waren 277 400 Behandlungsfälle oder 1,4 % mehr als im Jahr zuvor. Annähernd jedes zweite Krankenhausbett (47,8 Prozent) stand in der Einrichtung eines öffentlichen Trägers, jedes dritte Bett (33,5 Prozent) befand sich in einem freigemeinnützigen Haus.

Die Betten in den bundesdeutschen Krankenhäusern waren im vergangenen Jahr zu exakt 77,8 Prozent ausgelastet, in öffentlichen Krankenhäusern zu 79,9, in freigemeinnützigen Häusern zu 76,6 und in privaten Häusern zu 74,9 Prozent. Das ist die Anzahl der auf die volle tarifliche Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten. Rund 158.000 Vollkräfte gehörten zum ärztlichen Dienst und 736.500 zum nichtärztlichen Dienst, darunter 325.200 zum Pflegedienst.

Darüber hinaus nahmen knapp zwei Millionen Patienten im vergangenen Jahr eine stationäre Behandlung in einer der bundesweit 1148 Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung in Anspruch. Die Zahl der Pflegevollkräfte stieg um 4.300, das entspricht einem Plus von 1,3 Prozent. Der Anteil der Betten in privaten Krankenhäusern betrug 18,7 Prozent. Die durchschnittliche Bettenauslastung lag hier bei 83,2 Prozent.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabelle sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Presse.html zu finden. Im nichtärztlichen Dienst gab es einen Anstieg um 22.800 auf 73.500 Menschen.

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