Auto rast in zwei Bushaltestellen in Marseille - Anwohner sollen Gegend meiden

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Ein Auto ist in Marseille in eine Bushaltestellen gefahren. Ein Mensch kommt ums Leben. Das bestätigte eine Sprecherin der nationalen französischen Polizei.

In der südfranzösischen Hafenstadt Marseille ist am Montag ein Auto im Abstand von etwa einer Stunde in zwei verschiedene Busunterstände gefahren. Mindestens eine weitere Person sei schwer verletzt worden. Das gesuchte Auto sei später gefunden und ein 35-Jähriger festgenommen worden, hieß es.

Nach unbestätigten Informationen des Nachrichtensenders BFMTV soll es sich bei dem Opfer um eine Frau im Alter von etwa 40 Jahren handeln.

Die Polizei rief auf dem Kurznachrichtendienst Twitter dazu auf, den Bereich des alten Hafens in Marseille zu meiden. Der Verdächtige sei zwar der Polizei bekannt gewesen, nicht aber den Geheimdiensten, die in Frankreich mutmaßliche islamistische Gefährder erfassen.

Zunächst war unklar, ob es sich bei dem Vorfall um einen Unfall oder einen Anschlag handelte. Dem Bericht zufolge sei die Polizei dem Fahrer auf die Spur gekommen, weil sich ein Passant das Nummernschild des Fahrzeugs merkte.

Frankreich war in den vergangenen Jahren Ziel mehrerer islamistischer Anschläge.

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