Steuer-Boom bei Kommunen und Gemeinden | Hausbesitzer zahlen so viel wie noch nie

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Noch nie haben die Städte und Gemeinden so viel Grund- und Gewerbesteuer eingenommen wie im vergangenen Jahr - nicht zuletzt, weil sie selbst an der Steuerschraube gedreht haben. Diese sogenannten Realsteuern summierten sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) auf 63,8 Milliarden Euro, das sind 8,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

2016 verdienten die Gemeinden damit 4,8 Milliarden Euro oder 8,2 Prozent mehr als 2015.

Den Großteil steuerte die Gewerbesteuer mit 50,1 Milliarden Euro und einem Zuwachs von 9,5 Prozent bei. Neben dem Rückenwind der guten Wirtschaftsentwicklung sorgten aber auch die Gemeinden selbst für stärkere Einnahmen. Aus der Grundsteuer A, die bei Betrieben der Land- und Forstwirtschaft erhoben wird, flossen insgesamt 0,4 Milliarden Euro in die Kassen, ein kleiner Zuwachs von 0,1 Prozent. 2016 lag der durchschnittliche Hebesatz für die Gewerbesteuer bei 400 Prozent und damit einen Prozentpunkt höher als im Vorjahr. Mit Grundsteuern für Grundstücke verdienten die Gemeinden 13,3 Milliarden Euro.

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