Taifun Hato wütet in Hongkong und Südchina: Tote und Verletzte

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Mit hohen Wellen, heftigen Böen und Wolkenbrüchen hatte der stärkste Taifun seit fünf Jahren am Mittwoch in der Region gewütet. In Macau starben mindest drei Menschen. Einer von ihnen wurde demnach von einer umstürzenden Mauer getroffen, einer stürzte von einem Balkon und der dritte wurde von einem Laster erfasst. In der für ihre Luxushotels- und Casinos bekannten Stadt sind nach Behördenangaben 153 Menschen verletzt worden.

An Hongkong war "Hato" zuvor in einer Entfernung von etwa 60 Kilometern vorbeigezogen.

Schwer traf der Sturm auch Hongkong, wo mindestens 84 Menschen verletzt wurden.

Schulen blieben geschlossen, mehr als 400 Flüge wurden gestrichen, wie die "South China Morning Post" berichtete. Auch Fährverbindungen wurden eingestellt und der Verkehr von Zügen und U-Bahnen eingeschränkt. In Hongkong wurde die höchste Taifun-Warnstufe zehn ausgerufen. In Spitzen würden Windgeschwindigkeiten von 155 Stundenkilometern erreicht, teilten die Behörden mit.

Auch in Südchina sind die Behörden in Alarmbereitschaft und warnen vor schweren Schäden.

In Südchina wurden tausende Menschen in Sicherheit gebracht. Schnellzugverbindungen zwischen mehreren großen Städten kamen zum Erliegen.

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