Messerattacken im Zentrum von Brüssel und London

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Wie die Behörden mitteilten, überwältigten Soldaten den Angreifer. Der Mann habe wiederholt "Allahu Akbar" gerufen, teilte die Polizei in London mit. Diese waren zu dritt unterwegs, wie der örtliche Bürgermeister Philippe Close der Nachrichtenagentur Belga sagte. Die beiden Militärangehörigen wurden im Gesicht und an der Hand verletzt, wie die Sprecherin sagte. "Der Mann wurde schnell neutralisiert". Es habe sich um einen Einzeltäter gehandelt.

In London hat ein Mann in der Nacht auf Samstag vor dem Buckingham-Palast der britischen Königin eine Attacke mit einem 1,20 Meter langen Schwert auf drei Polizisten verübt.

Zwei Polizisten seien bei dem Einsatz leicht verletzt worden, hiess es in einer Mitteilung.

Die Londoner Polizei äusserte sich zunächst nicht dazu, ob sie ein terroristisches Motiv vermutet. Der Angreifer - er ist gebürtiger Somalier, der seit 2015 die belgische Staatsbürgerschaft hatte - wurde von den Soldaten niedergeschossen und erlag seinen Verletzungen.

Ein Auto sei gestern Abend absichtlich auf einen Polizeibus zugefahren.

Sie mussten aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden, sondern wurden vor Ort behandelt. Der Mann war laut Ermittlungen im Februar erstmals wegen Körperverletzung aktenkundig geworden. Damals hatten sich Selbstmordattentäter in der U-Bahn und am Flughafen in die Luft gesprengt und 32 Personen getötet. Sie veröffentlichten Fotos von zahlreichen Polizeiwagen rund um den Buckingham-Palast und abgesperrten Strassen in der Umgebung des Palastes. Ende März hatte ein mutmaßlich islamistischer Attentäter im Zentrum Londons fünf Menschen getötet.

Am 22. Mai riss ein Selbstmordattentäter bei einem Pop-Konzert der US-Sängerin Ariana Grande in Manchester 22 Menschen mit in den Tod. Noch immer gilt die zweithöchste Terrorwarnstufe. Auf öffentlichen Plätzen und in der U-Bahn patrouilliert regelmässig Militär.

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