Beißattacke in Moschee: Mann greift Polizei an und schreit "Allahu Akbar"

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Der Mann wurde mehrmals aufgefordert zu gehen.

Ein Einsatz in einer Neuköllner Moschee ist am Mittwochabend eskaliert. Dem 66-jährigen Moschee-Verantwortlichen gelang schließlich die Flucht auf die Flughafenstraße, sein Angreifer lief zurück in die Moschee.

In der Dar-Assalam-Moschee unweit des früheren Flughafens Tempelhof rastet ein Besucher vollkommen aus. Ein Streife wurde alarmiert, weil ein unbekannter Mann die Moschee nicht verlassen wollte. Ein verantwortlicher der muslimischen Gemeinde hatte die Beamten im Vorfeld informiert. Der 33-Jährige wurde in eine Psychiatrie gebracht.

Als die Beamten ihn Ansprachen, dreht er sich plötzlich um und schlug ohne Vorwarnung auf sie ein.

Die beamten berichten, sie hätten den Mann nach heftiger Gegenwehr und unter Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock festnehmen können. Nachdem der Polizist sich losreißen konnte, soll der Mann mit Stühlen geworfen und immer wieder "Allahu Akbar" gerufen haben. Als dieser die Polizei zu Hilfe rief, habe er auch die Beamten angegriffen.

Der Randalierer wurde festgenommen und nach der Blutabnahme einer psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses überstellt.

Fünf Polizeibeamte wurden verletzt, zwei von ihnen so schwer, dass sie ihren Dienst nicht fortsetzen konnten.

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