Ducati: Warum VW milliardenschweren Verkauf auf Eis legt

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Der Volkswagen-Konzern legt nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters den 1,5 Milliarden Euro schweren Verkauf der Motorradtochter Ducati auf Eis.

Als Gründe für den Schritt nennt Reuters den Widerstand des deutschen Betriebsrats sowie interne Unstimmigkeiten über die Strategie, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen zu Wochenbeginn. Der italienische Motorradhersteller war - offenbar auf besonderen Wunsch des damaligen VW-Aufsichtsratschefs Ferdinand Pià "ch - im Jahr 2012 von Audi übernommen worden".

VW könnte das Geld aus dem Verkauf der Motorradschmiede gut für die Bewältigung der Folgen des Abgas-Skandals gebrauchen. Zu den Interessenten sollen die italienische Industriellenfamilie Benetton, der frühere Ducati-Eigentümer Investindustrial sowie Finanzinvestoren wie Bain Capital und PAI Partners sein. Vertreter von VW, Audi und des Betriebsrats wollten sich am Montag nicht äußern. Spekuliert wurde damals über einen Preis in Höhe von 860 Millionen Euro. Ausgewiesen wurde zudem ein operativer Gewinn von circa 100 Millionen Euro.

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