Spanierin ist nicht die Tochter von Salvador Dalí

Einstellen Kommentar Drucken

In dem langjährigen Vaterschaftsstreit um Salvador Dalí haben Erbgut-Tests nun Klarheit geschaffen: Die 62-jährige Wahrsagerin Pilar Abel Martínez ist anders als von ihr behauptet nicht die Tochter des berühmten Malers, wie die Salvador-Dalí-Stiftung am Mittwoch mitteilte.

Der 1989 verstorbene Surrealist war vor gut anderthalb Monaten exhumiert worden, um die DNA-Analyse vorzunehmen. Mit DNA-Tests wollte sie die Vaterschaft des Künstlers beweisen. Die Proben wurden direkt aus Dalís Sarg in seinem Museum in Katalonien entnommen und anschließend zur Untersuchung nach Madrid geschickt. Bei der Exhumierung des einbalsamierten Leichnams hatten die Gerichtsmediziner festgestellt, dass der weltberühmte Schnurrbart des Künstlers noch vollständig intakt ist. Das Nationale Toxikologie- und Forensikinstitut hat die Anwälte der Stiftung Gala-Salvador Dalí über das negative Ergebnis des DNA-Abgleichs informiert. Abel hatte schon vor mehreren Jahren einen Antrag auf einen Vaterschaftstest eingereicht.

Abel hatte behauptet, ihre Mutter habe eine Affäre mit Dalí gehabt und forderte einen Anteil an seinem großen Nachlass.

Saubere Sache Das Desiknio Pinion verfügt über einen Gates-Riemenantrieb
Desiknio Saubere Sache Das Desiknio Pinion verfügt über einen Gates-Riemenantrieb

Das Erbe Dalís wurde in seinem Todesjahr 1989 auf 136 Millionen Dollar geschätzt, der Wert dürfte seither deutlich gestiegen sein.

Dalís wohl bekanntestes Gemälde ist "Die Beständigkeit der Erinnerung", auch "Die zerrinnende Zeit" oder "Die weichen Uhren" genannt. Das Bild ist im New Yorker Museum of Modern Art zu sehen.

Comments