VW und IBM entwickeln digitale Mobilitätsdienste

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Volkswagen und der US-Technologiekonzern IBM wollen gemeinsam personalisierte Dienstleistungen für Autofahrer entwickeln. Ziel der fünfjährigen Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen: Personalisierte digitale Services für den Fahrer zu entwickeln und so den Trend der zunehmenden Vernetzung zwischen Fahrzeugen und Fahrern zu gestalten. Die Kooperation ist vorerst auf fünf Jahre ausgelegt.

Das "Denken" übernimmt zum Großteil IBMs Künstliche Intelligenz "Watson". Handelsunternehmen, Tankstellenketten, die Hotelbranche oder das Gastgewerbe können "We Commerce" nutzen, um Angebote gezielt, und auf den einzelnen Kunden ausgerichtet, zu platzieren. Dafür soll die Watson-Technik die Gewohnheiten des Autofahrers mit dessen Einverständnis analysieren und Hinweise darauf abstimmen.

Digitale Mobilität ist eine wachsende Herausforderung. "Diese neuen digitalen Produkte werden von interdisziplinären Teams nach agilen Prinzipien in möglichst kurzen Entwicklungs- und Erprobungszyklen entwickelt, um Services zu kreieren, die auf die tatsächlichen Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind", stellt Jürgen Stackmann heraus. Es soll der erste Schritt sein im "Volkswagen WE"-Programm".

Kernpunkt dieser Zusammenarbeit ist unter anderem der Einsatz von IBMs "Hybrid Cloud" zur Unterstützung von Volkswagens digitalem Ökosystem. So können dem Fahrer dann Handlungsempfehlungen wie beispielsweise Hotel, Tankstellen oder Restaurants zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gegeben werden. Mit dem Zugriff auf den IBM Cloud Service Katalog können der Automobilhersteller sowie die nationalen Vertriebsgesellschaften und Partner außerdem eigenständig und sehr schnell marktspezifische Services entwickeln, die heutige und zukünftige Mobilitätsbedürfnisse befriedigen sollen.

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