Gesperrte Rheintalbahn: Tunnelbau in Rastatt geht weiter

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Das hat die Deutsche Bahn AG in einer Pressemitteilung mitgeteilt.

Die Tunnelvortriebsarbeiten in der nicht beschädigten Weströhre laufen jetzt wieder an, das teilte die Bahn in einer Pressemeldung mit. In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Tunnel Rastatt wurde ein gemeinsames Konzept erarbeitet, wie das Projekt weitergeführt wird. In die Baustelle des Tunnels für die Neubaustrecke, der die Gleise in weniger als fünf Metern Tiefe unterquert, waren Wasser und Erde eingedrungen. Dazu werde eine weitere Betonplatte zur Stabilisierung des Bodens gebaut.

"Wir gehen den ganz sicheren Weg und bauen sprichwörtlich einen doppelten Boden ein", so Dirk Rompf in der aktuellen Pressemeldung. Insgesamt kommen die Reparaturarbeiten an der Rheintalbahn nach Bahnangaben gut voran. Der Bau der Betonplatte für die zweite Röhre habe keine Auswirkungen darauf, hieß es.

Die Rheintalbahn soll wie geplant am 7. Oktober wieder frei sein. Die vorbereitenden Arbeiten dazu sind angelaufen. Wie Sanierung und Weiterbau der beschädigten Tunnelröhr erfolgen soll, wird derzeit noch geprüft. Die Suche nach der Ursache des Tunneleinbruchs vor über drei Wochen dauere an.

Die Rheintalbahn ist zwischen Rastatt und Baden-Baden seit Mitte August gesperrt.

Die Elektrifizierung bestimmter Streckenabschnitte zugunsten der Stabilisierung einer europäischen Eisenbahnachse wäre aus Sicht von Pro Bahn und VCD politisch sinnvoll, wirtschaftlich machbar und aus europäischer Sicht finanzierbar.

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