Käufer für Rickmers-Gruppe gefunden: Rettung für die Pleite-Reederei!

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Hamburg. Die insolvente Reederei Rickmers kann unter einem neuen Eigner weitermachen.

Die Rickmers-Reederei war zuletzt in schwere Seenot geraten. Wie das Schifffahrtsunternehmen am Donnerstag mitteilte, hat ein Konsortium um die Zeaborn-Gruppe einen Kaufvertrag für die Shipmanagement-Aktivitäten der Rickmers Gruppe unterzeichnet.

Die Hauptstandorte der Shipmanagment-Abteilung liegen in Hamburg, Singapur und Zypern. Es sei ein zweistelliger Millionenbetrag als Kaufpreis vereinbart worden. Der Gläubigerausschuss hat dem Verkauf bereits zugestimmt. Der Vollzug der Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt. Doch dabei soll es nicht bleiben: Es sei beabsichtigt, dass das Konsortium "im Rahmen einer Gesamtlösung" auch die restlichen Geschäftseinheiten der Rickmers Gruppe im Wege eines Insolvenzplans übernehme, teilte Rickmers mit.

Die Rickmers Holding AG hatte am 1. Juni 2017 Insolvenzantrag gestellt.

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