BMW will 12 Elektroautos auf den Markt bringen

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BMW werde in diesem Jahr das eigene Ziel erreichen und erstmals 100.000 Elektro- und Hybridautos verkaufen. Schon vor einigen Monaten hat Krüger reagiert und klargestellt, dass auch die übrigen Modelle des Konzerns nach und nach als Elektrofahrzeuge erhältlich sein werden. Im Hause BMW kann man in Sachen E-Auto hingegen bislang nur mit dem i3 aufwarten. Besonderes Gehör verschaffte sich der Manager mit einer Ankündigung: Demnach arbeite das Unternehmen daran, seine Elektro- und Hybrid-Sparten um 25 neue Modelle auszubauen. "Wir haben auf Angriff umgeschaltet, denn wir wollen unsere Führung in der Premiummobilität behaupten", sagt der BMW-Entwicklungschef. Auf der IAA in Frankfurt wird BMW außerdem einen vollelektrischen Viertürer, der zwischen dem i3 und dem i8 angesiedelt ist, vorstellen. Im Laufe der kommenden Woche im Zuge der IAA sollen weitere Details folgen.

Übrigens wird die Elektrifizierung auch vor Rolls Royce und BMW M nicht Halt machen, sagt Krüger.

Aber auch an schmälere Geldtaschen denkt die BMW Group Der erste rein elektrische MINI soll 2019 auf den Markt kommen, ein Jahr später dann der rein elektrische X3, der dann wie alle vollelektrischen Autos des Hauses den Zusatz "i" tragen wird, also X3i. Er verwies aber auch auf die weiter hohe Bedeutung von herkömmlichen Antrieben. Deshalb haben wir uns als weltweit einziger Hersteller entschieden, dass wir ab 2020 in allen Klassen Autos aller Antriebe - je nach Marktwunsch - anbieten können: "moderne, effiziente und saubere Verbrenner, Plug-in Hybride oder mit vollelektrischem Batterieantrieb". Davon werden zwölf rein elektrisch fahren. BMW sei klar gegen Fahrverbote und Quoten. "Der elektrische Antrieb wird 2021 unser neuer Normalzustand sein", sagte Fröhlich.

Die Haupttreiber künftiger Mobilität nennt BMW "ACES": Automated, Connected, Electrified und Services. Diese vier Aspekte sind die Kernelemente der neuen Unternehmensstrategie, der Leitplanke in die Zukunft, in der Krüger das Unternehmen mehr und mehr als Tech-Company sieht. Aufgrund der notwendigen starken Regulierung dieser Technik werde sich ein Standard durchsetzen, wie es beispielsweise auch beim ABS oder dem Airbag der Fall gewesen sei.

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