Erneut lange Pause für BVB-Kapitän Schmelzer

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Auch BVB-Profi Gonzalo Castro kritisierte bei Sky den Unparteiischen hart: "Wenn man nicht zu früh die Zeichen setzt als Schiedsrichter, dann passiert sowas und dann ist wieder einer verletzt von uns, das sollte man als Schiri wissen". Nach einem Foul, das mit gelb geahndet wurde, wurde diese Entscheidung korrigiert und es gab rot für Freiburg. Schmelzer hatte nach siebenwöchiger Pause wegen einer solchen Verletzung erst am Samstag im Breisgau sein Comeback gegeben.

Schiedsrichter Benjamin Cortus zeigte dem Freiburger Neuzugang der Young Boys Bern zunächst die Gelbe Karte, bis die Videoschiedsrichter um Günter Perl aus Köln einschritten und Cortus per Funk erreichten. Der 29-jährige Aussenverteidiger hatte gerade erst einen Aussenbandanriss im Sprunggelenk überstanden. Der Linksverteidiger wird damit nicht nur den Auftakt der Borussia in die Champions League am Mittwoch gegen Tottenham Hotspur verpassen. Wenn es langsam ist, dann sieht es wieder schlimm aus.

Hätte er die Szene in der Wiederholung gesehen, hätte Streich wohl anders reagiert. "Für mich ist es deshalb auch keine Rote Karte und eine Fehlentscheidung".

Nach persönlicher Sichtung des Videomaterials am Spielfeldrand pfiff Cortus Übeltäter Ravet noch einmal zu sich und schickte ihn mit der Roten Karte vom Platz. Nach 80 Minuten landete der Ball im Netz von SC-Keeper Alexander Schwolow - doch der Treffer zählte nicht, weil der Schiedsrichter unmittelbar zuvor wegen eines vermeintlichen Foulspiels an BVB-Verteidiger Sokratis abgepfiffen hatte. "Wir sind enttäuscht. Dortmund muss in Freiburg gewinnen". Wenn man eine Stunde mit einem Mann mehr spielt, ist Zeit genug, ein Tor zu schießen. "Das war zu wenig", sagte Trainer Peter Bosz zum insgesamt behäbigen Spiel seiner Mannschaft.

Zumindest bis zum Duell zwischen Hoffenheim und Bayern am Abend blieb der BVB aber Tabellenführer.

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