Tausende warten nach Festival auf S-Bahn

Einstellen Kommentar Drucken

Nach dem teils chaotischen Gedränge während der Abreise von Tausenden Besuchern des Lollapalooza-Festivals in Hoppegarten hat der Veranstalter Vorwürfe wegen mangelnder Organisation zurückgewiesen. Sie seien von Sanitätern mit Wasser und Traubenzucker versorgt worden.

Konfetti, Glitzer, laute Musik und kunterbuntes Treiben: Zum dritten Mal findet an diesem Wochenende das Lollapalooza-Festival in Deutschland statt - in diesem Jahr allerdings nicht mitten in Berlin, sondern vor den Toren der Hauptstadt. Um 1.00 Uhr hatten nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Bahn rund 3000 Menschen im oder vor dem S-Bahnhof gewartet.

S-Bahnen im 20- und 30-Minutentakt sind für die Massen einfach zu wenig gewesen. "Nach Aussage der S-Bahn konnte der Takt nicht weiter verdichtet werden, weil es nicht mehr Personal gab".

Kreislaufprobleme oder Schwächeanfälle seien bei Veranstaltungen dieser Art nicht außergewöhnlich, meinte der Veranstalter. "Das passiert allerdings häufig bei solchen Festivals im Gedränge, wenn die Leute den ganzen Tag auf den Beinen waren und vielleicht etwas dehydriert sind", sagte Nick. "Es gab da keine Paniksituationen", betonte der Veranstalter.

Die Polizei bestätigte die Darstellung.

Die Geschehnisse seien normal für Großveranstaltungen, sagte ein Sprecher. "Es hat aber zu keinem Zeitpunkt eine bedrohliche Situation gegeben".

Comments