Google wehrt sich gegen die EU

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Google hat offiziell Einspruch gegen das Urteil der EU eingereicht, heißt es in einer kurzen Nachricht der Nachrichtenagentur AFP.

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Google habe seine marktbeherrschende Stellung als Suchmaschinenbetreiber missbraucht, indem es dem Google-Preisvergleichungsdienst einen unrechtmäßigen Vorteil verschafft habe, gab die EU-Kommission in ihrem Urteil bekannt. Der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View habe die eigenen Google Shopping-Ergebnisse vorgereiht und jene eines Konkurrenten benachteiligt und weiter hinten eingereiht. Freien Wettbewerb stellt sich die Kommissarin anders vor.

Sollte Google das Verhalten innerhalb von 90 Tagen nicht abstellen, könnten jetzt bis zu fünf Prozent des durchschnittlichen Tagesumsatzes seiner Muttergesellschaft Alphabet als Zwangsgeld verhängt werden, so das damalige Ultimatum.

Google klagt gegen die von der EU-Kommission verhängte Rekordstrafe von 2,4 Milliarden Euro wegen Wettbewerbsbeschränkungen. Allerdings ist die Strafe trotzdem ein Rekord. Damit hat Google den europäischen Verbrauchern Brüssel zufolge eine "echte Wahl" vorenthalten. Das Gericht bestätigte den Eingang einer entsprechenden Beschwerde von Google.

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