Security: Best Buy verkauft keine Kaspersky-Produkte mehr

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Datenverkehr im Internet wird in Russland streng und umfassend überwacht, mittlerweile hat nicht nur der Geheimdienst Zugriff auf die so gesammelten Informationen; auch andere Regierungsstellen und Behörden können darauf zugreifen.

Auf Twitter äußerte sich auch Kaspersky Lab zu dem Vorgang.

Der größte US-Elektronikhändler Best Buy wirft Produkte der russischen Sicherheitssoftware-Firma Kaspersky Lab aus seinen Regalen. Ein Sprecher von Best Buy bestätigte den Schritt gegenüber der US-Tageszeitung StarTribune, wollte aber keine konkreten Gründe für das Ende der Zusammenarbeit nennen. Grund sind Sorgen vor einer möglichen Einflussnahme der russischen Regierung auf das Moskauer Unternehmen. Wie Best Buy inzwischen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters bestätigte, trifft ein entsprechender Bericht der Zeitung Star Tribune zu, laut dem das Unternehmen den Verkauf der Kaspersky-Produkte über seine Website und in den zahlreichen Filialen im Einzelhandel kürzlich gestoppt hat. Zuvor hatten US-Behörden Kaspersky beschuldigt, die nationale Sicherheit zu bedrohen. Laut dem Zeitungsbericht liegt der Entscheidung für das Vertriebsende bei Best Buy eine angebliche Unsicherheit wegen "zu vieler unbeantworteter Fragen" zugrunde, die sich auf die Kaspersky-Produkte beziehen. Auch Kaspersky erklärte, dass die Verbindungen zu Best Buy eingestellt wurden.

Das Unternehmen bietet auch im deutschsprachigen Raum Programme zum Schutz von PCs und mobilen Geräten an.

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