Volkswagen: Absatz in Brasilien und China deutlich im Plus

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Zwar schwächelt die Kernmarke in Europa und Deutschland, doch gute Verkäufe in Südamerika und China gleichen das Minus mehr als aus. Besonders das Wachstum in Süd- und Nordamerika und China gewinnt an Dynamik. Insgesamt liegt die Marke Volkswagen nach acht Monaten und 3.827.200 mit 2,4 Prozent im schwarzen Bereich. "Im August bestätigt sich die positive Nachfrage nach Volkswagen-Modellen in allen Vertriebsregionen - eine Entwicklung, die sich bereits im zweiten Quartal gezeigt hat". Der Absatz im Heimatmarkt sank um über 11 Prozent auf 37 000 Fahrzeuge. "Hinzu kam die seit den Sommermonaten andauernde Dieseldebatte, die eine gewisse Kaufzurückhaltung zur Folge hat sowie die Haltedauerverlängerung für Mitarbeiter-Leasingfahrzeuge", so Volkswagen am Montag. Der Modellwechsel beim Polo habe sich "erwartungsgemäß" - analog der europäischen Märkte - auf die Auslieferungen ausgewirkt, erklärte Volkswagen.

Die Marke Volkswagen befindet sich nach dem August weiter auf Erholungskurs. Die Markteinführung des SUV Atlas und des e-Golf waren Treiber dieser Positiventwicklung, teilte VW mit. 265.400 Fahrzeuge bedeuten einen Zuwachs von glatten zehn Prozent. Wesentlicher Impulsgeber war Russland mit einer deutlichen Steigerung von 16,1 Prozent. So gab es allein in Brasilien mit 25.500 Fahrzeugen ein Plus über 91,8 Prozent im Vergleich zum August 2016, in ganz Südamerika bedeuten 40.500 Einheiten ein Wachstum von 68,1 Prozent. Der neu eingeführte Teramont sei 7.500 Mal ausgeliefert worden. Im August sei die Zahl der weltweiten Auslieferungen von 453.200 auf 495.200 gestiegen, so das Unternehmen. Die Tiguan-Familie wies einen Anstieg der Verkäufe von 60,7 Prozent auf. Das war ein Wachstum von 1,8 Prozent.

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