Wöhrl will bis zu 500 Millionen Euro zahlen

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"Wir wollen mein Versprechen einlösen, die wunderbare Air Berlin und die vielen Arbeitsplätze zu erhalten". Lauda hatte seine Ferienfluggesellschaft Niki im Jahr 2011 komplett an Air Berlin verkauft und im August Interesse an einem Rückkauf bekundet.

Air Berlin ist die Konzernmutter von Niki. Die Leitung stellte aber klar, dass die Mitarbeiter nicht zu Air-Berlin-Konditionen, sondern zu Konditionen der Billig-Tochter Eurowings eingestellt werden könnten. Die Lufthansa und weitere Interessenten wollen Teile der Airline übernehmen. Die Rede ist von fairen Vergütungen und dass die Berufserfahrung der jeweiligen Personen angemessen berücksichtigt werde. Details sollen erst noch bekannt gegeben werden. Die Bieterfrist endet am Freitag. Erfahrene Air-Berlin-Flugbegleiter sind hochwillkommen. Aber auch die britische Easyjet, der deutsche Ferienflieger Condor sowie das Berliner Logistikunternehmen Zeitfracht schauen sich die insolvente Airline an.

"Es wird davon ausgegangen, dass diese Firma bald wieder wächst und demzufolge mindestens die heutige Anzahl von Mitarbeitern gebraucht werden würde", schrieb Wöhrl zu den Aussichten von Air Berlin. Zuvor waren Gerüchte kursiert, dass Hans Rudolf Wöhrl die Fluglinie für nur einen Euro übernehmen wolle. Zwar verzichtete Wöhrl kürzlich zunächst auf den Zugang zum Datenraum, der für ein konkretes Angebot notwendig wäre. Die Flüge finden dann unter dem Namen und der Flugnummer der Partner statt, verbunden mit dem Hinweis "Operated by Air Berlin". Skora will Air Berlin zum Basisgeschäft mit Strecken nach Mallorca und zu anderen Zielen zurückführen. Nun hat Hans Rudolf Wöhrl seinen Hut mit einem stattlichen Gebot in den Ring geworfen. "Kommt es zu keiner Beteiligung anderer Luftfahrtunternehmen sind AURUM / INTRO und deren Investoren in der Lage, die Sanierung von Air Berlin auch alleine zu wagen", so Wöhrl weiter.

Medienberichten zufolge ist auch der frühere Chef des Energiekonzerns EnBW als Investor im Gespräch.

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