Tesla bringt Supercharger-Stationen in die Innenstädte

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Wie der Hersteller gestern mitteilte, wurden die ersten Ladestationen in Boston und Chicago installiert. Tesla will die Anlagen an Supermärkten, in Einkaufszentren und auch an den Straßen der Innenstädte aufstellen. Ob und wann die Ladesäulen auch nach Deutschland kommen, verrät der Hersteller noch nicht. Sie haben ein neues schlichtes Design und sind kleiner und damit Platz sparender als die vorausgegangenen Modelle.

Mit der Markteinführung des Mittelklasse-Elektrowagens Model 3 ist auch die Nachfrage nach Ladestationen rapide angestiegen. Die Tesla Urban Supercharger ergänzen das unternehmenseigene Ladenetz des US-Elektroauto-Pioniers, das sich bisher aus regulären Supercharger-Schnellladern sowie den etwas langsameren Destination Chargern zusammensetzte. Den Kaliforniern zufolge sollen Tesla-Fahrer ihre Autos an einem Urban Supercharger in 45 bis 50 Minuten aufladen können. Tesla wird die Produktion des Model 3 kontinuierlich erhöhen. Im Dezember soll die Zahl auf 20.000 Einheiten ansteigen.

Tesla verfügt in den USA bereits über eine recht engmaschige Lade-Infrastruktur. Für September plant der Konzern, rund 1.500 Fahrzeuge übers Fließband rollen zu lassen. Nach Boston und Chicago sollen weitere Städte folgen. Für diejenigen, die viel unterwegs sind, gibt es Supercharger-Stationen an Autobahnen entlang vielfrequentierter Reiseruten. Darüber hinaus befinden sich tausende Stationen auf den Geländen von Hotelanlagen und Restaurants.

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