Aus für Halle-Krimi

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Die ARD-Filmtochter Degeto stellt die Verfilmung der Krimi-Reihe "Zorn" des halleschen Bestseller-Autors Stephan Ludwig ein.

MDR-Intendantin Karola Wille habe im Rundfunkrat das Ende der Serie verkündet, was dort auf Kritik stieß. "Es gab nichts Vergleichbares".

Die "Zorn"-Reihe sei auch ein Lieblingskind der Staatskanzlei in Magdeburg gewesen. Ich gehe aber davon aus, dass es eine entsprechende Kompensation für Sachsen-Anhalt geben wird", sagte Gebhardt". Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und zuständig für Medienpolitik, habe die nicht nur gegen Kritik verteidigt, sondern auch gesagt, dass eine Serie, die in Sachsen-Anhalt und in Halle produziert werde, ifür das Land von großer Bedeutung. sei.

Halle (ots) - Nach dem Aus für den TV-Krimi "Zorn" aus Halle werden Forderungen nach einer neuen Serie aus Sachsen-Anhalt laut. Es sei wichtig, dass es auch künftig dabei bleibe.

Degeto-Geschäftsführerin Christine Strobl machte für das Aus vor allem den Wettbewerb auf dem beliebten Krimi-Sendeplatz am Donnerstagabend verantwortlich.

Doch "Der Bozen-Krimi" mit durchschnittlichen Einschaltquoten von 18 Prozent, "Der Usedom-Krimi", "Der Kroatien-Krimi" oder "Nord bei Nordwest" haben sich laut Strobl als überaus attraktiv für den Zuschauer erwiesen. "Zorn" habe sich trotz "unbestrittener Qualität" in diesem Wettbewerb nicht durchsetzen können. Erfolgsautor Stephan Ludwig zeigte sich am Dienstag angesichts vom TV-Aus kämpferisch: "Ja, das ist schade. Aber noch lange nicht das Ende für 'Zorn'". Im Herbst erscheine der siebte Teil seiner Krimi-Reihe.

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