Eurosport Player: HSV-Beschwerde bei DFL

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Zum wiederholten Mal hatte es am Freitag technische Störungen bei der Übertragung einer Partie gegeben und wenn das Bild ankam, war es teilweise sehr schlecht, wie das Hamburger Abendblatt berichtet. Der HSV und seine Fans sind bislang die Hauptgeschädigten der fehlerhaften Übertragungen. "Die DFL wird Anfang der Woche gemeinsam mit Eurosport darüber sprechen, wie künftig die hohen Standards der Bundesliga durchgehend gewährleistet werden können". Der HSV sah deshalb Handlungsbedarf - denn am kommenden Spieltag sind die Hamburger ein drittes Mal an einem Freitag gefragt, dann gegen Hannover 96. Auch deswegen habe man Beschwerde bei der DFL eingereicht.

Zuvor hatte Eurosport bereits erklärt, dass durch die erneuten Probleme auf dem Eurosport-Player beim Spiel zwischen dem HSV und Leipzig am vergangenen Freitag nur eine Minderheit der Zuschauer betroffen gewesen sei. Und erst einmal in Fahrt, stellte der HSV-Trainer auch die grundsätzliche Frage nach der Sinnhaftigkeit von Freitagsspielen nach Länderspielen: "So machen wir die Spieler kaputt". Nur einige Nutzer hätten "streaming-typische Schwierigkeiten" erfahren. Das lief aufgrund der neuen Fernsehverträge nicht beim Pay-TV-Sender Sky, sondern beim Konkurrenten Eurosport, der zwangsweise vor allem auf Internet-Übertragungen setzt. Möglich ist auch, die Spiele über den noch teureren, aber technisch einwandfreien Satelliten-Empfang HD+ zu schauen. Die Entscheidung, welches Spiel pro Halbserie im Free-TV gezeigt wird, obliegt jedoch nur dem Sender. Eurosport besitzt in dieser Saison die exklusiven Übertragungsrechte an 45 Spielen. Die Übertragungen von Eurosport seien eine "Katastrophe".

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