Fälle werden nicht weiter verfolgt

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Toronto. Es war nur eine Frage der Zeit, nun geht es im russischen Dopingskandal erstmals vor Gericht. Die Fälle waren in dem Bericht von Ermittler Richard McLaren aufgeführt worden, nach dessen Untersuchungen 1 000 russische Sportler vom Dopingsystem ihres Landes in der Zeit von 2011 bis 2015 profitiert haben sollen. Als Folge dessen seien sie nicht zur Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro berechtigt gewesen, was ihr "Lebenstraum" gewesen sei. Die drei Kläger werden diesbezüglich nicht namentlich genannt.

Auch eine Kommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) überprüft gerade Fälle aus dem McLaren-Report in Bezug auf die Winterspiele 2014 in Sochi (RUS). Um an den Spielen teilnehmen zu können, hätte es letztgültig eine Erlaubnis des Internationalen Radsportverbandes UCI bedurft. Eine Beschwerde vor dem Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne wurde in dieser Causa abgewiesen.

"Unser Ziel ist es zu beweisen, dass die Jungs Recht haben". "Wir sind überzeugt, dass der Fall zu unseren Gunsten entschieden wird".

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