"Irma" wütet weiter: Tote in Georgia und South Carolina

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Auch in der Karibik sind bisher 37 Menschen durch den Sturm "Irma" ums Leben gekommen, darunter zehn in Kuba.

Britische Soldaten transportieren Hilfsgüter zu den Britischen Jungferninseln. 6,2 Millionen Haushalte waren nach aktuellen Behördenangaben vom Dienstagvormittag ohne Strom - fast 60 Prozent aller Anschlüsse in Florida.

Gefahr durch Überschwemmungen besteht jedoch weiter. Die Stadt steht unter Wasser. Die Pegelstände erreichten den Behörden zufolge Rekordhöhen. Ein Park in der Stadt glich einem See, wie auf Aufnahmen zu sehen war. Die Behörden versprachen, so schnell wie möglich die Strom- und Trinkwasserversorgung wieder herzustellen. In manchen Gebieten könnte das aber noch Wochen dauern. Er war der stärkste jemals über dem Atlantik entstandene Hurrikan, wie CNN berichtete. Zudem hatte kein Hurrikan seit Beginn der Aufzeichnungen über einen so langen Zeitraum Windgeschwindigkeiten von fast 300 Stundenkilometern erzeugt.

Auf den Karibik-Inseln kamen 35 Menschen beim Hurrikan Irma ums Leben. Der Hurrikan zog am Morgen zunächst mit extrem starken Böen und schweren Regenfällen über die vorgelagerte Inselgruppe Florida Keys hinweg und traf dann etwas weiter nördlich an der Westküste des US-Bundesstaates erneut auf Land, wie der US-Wetterdienst mitteilte. Die Inseln waren von der Außenwelt abgeschnitten, Telefon- und Internetverbindungen unterbrochen. Auf Bildern waren zerstörte Häuser zu sehen, sie hatten sich zum Teil von ihren Fundamenten gelöst. Boote wurden an Land gespült, Bäume waren eingeknickt.

Auch andernorts in Florida wird noch mit Sturmschäden und Überschwemmungen gekämpft.

Das Weiße Haus rechnete damit, dass geflohene Bewohner möglicherweise über Wochen nicht zurückkehren können. Laut Heimatschutzbehörde könnten auch zahlreiche Zugbrücken vom Sturm verbogen sein.

Der Hurrikan Irma und der Hurrikan Harvey richteten einen Sachschaden in Höhe von 290 Milliarden Dollar in Florida und Texas an.

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