Luftwaffe hat PC-7 am Schreckhorn gefunden

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Am Nachmittag konnte das Flugzeug schliesslich im Gebiet Schreckhorn bei Grindelwald gesichtet werden. Trainingsflugzeuge dieser Art würden nicht permanent per Radar überwacht. "Wir wissen einfach nicht, wo die Maschine ist, aber der Pilot kann auch eine Notlandung durchgeführt haben", hatte es zunächst geheißen. Zu ihrem Zustand konnte Schellenberg noch keine Angaben machen. Seine Angehörigen seien informiert, hiess es in einer Mitteilung des Verteidigungsdepartements VBS. Die Bergungsaktion ist aufgrund der Wetterverhältnisse momentan sehr schwierig, sagt Schellenberg.

Der Pilot, der als erfahrener Milizpilot beschrieben wird, gilt derzeit noch als vermisst. Der Pilot meldet sich am Abflugort ab und danach am Ankunftsort wieder an. Der Flugzeugabsturz passierte während eines Trainingsfluges, der Pilot war ein Miliz-Pilot. Um 16 Uhr am Schreckhorn gesichtet. Das Telefon klingle ununterbrochen.

Der Pilot sei in Payerne zu einem Flug nach Sichtbedingungen gestartet, sagte Peter Bruns, stellvertretender Chef Einsatz bei der Luftwaffe. Das bedeute, dass der Pilot grundsätzlich für die Wahl des Flugweges verantwortlich sei und die Route wegen des Wetters anpassen könne. Den Flugplan habe der Chef Flugoperation bewilligt; die Wetterprognosen hätten den Flug zugelassen.

Die 1982 gebauten und im vergangenen Jahrzehnt modernisierten Pilatus PC-7 dienen der Armee vor allem als Schulflugzeuge. "Spätestens alle 66 Tage müssen sie fliegen". Zudem gab es 2011, 2013 und 2011 je einen Unfall. "Zurzeit suchen wir einen Menschen und nicht die Unfallursache", sagte Armeesprecher Daniel Reist.

Die vermisste PC-7 gehört zur Schweizer Luftwaffe, die solche Maschinen auch für Flugvorführungen einsetzt.

Der letzte Absturz mit einer PC-7 geschah laut einem Bericht des Schweizer "Blick" im Jahr 2002 in Bonaduz.

Die Seilbahnkamera stürzte dabei ins Zielgelände, ohne jemanden zu verletzen. Von ursprünglich 40 beschafften Maschinen waren im Jahr 2014 noch 28 im Einsatz.

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