Maduro zeigt sich bereit zu Gesprächen mit Opposition

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In Venezuela hat sich Präsident Maduro erstmals seit Monaten zum Dialog mit der Opposition bereit erklärt.

In Venezuela tobt seit Monaten ein erbitterter Machtkampf zwischen der linksnationalistischen Regierung unter Maduro und der Mitte-rechts-Opposition. Dieser soll auf neutralem Boden in der Dominikanischen Republik stattfinden.

An der Friedensinitiative ist neben dem Außenminister der Dominikanischen Republik, Vargas, auch der frühere spanische Ministerpräsident Zapatero beteiligt. Beide betonten in einer Erklärung, dass damit eine Möglichkeit zur Aussöhnung bestehen könnte. Die Opposition hatte angekündigt, sich am Mittwoch mit Medina treffen zu wollen. Ende 2016 war der letzte Dialogversuch gescheitert. Fast 130 Menschen wurden bei den Unruhen seit Anfang April getötet, nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten wurden mehr als 5000 Menschen festgenommen. Das Parlament wurde durch die Schaffung einer Verfassunggebenden Versammlung de facto entmachtet. Zuletzt hatte auch Papst Franziskus Maduro bei seiner Kolumbienreise gemahnt, Menschenrechte und Demokratie zu achten. Das Land mit den größten Ölreserven der Welt wird von einer tiefen Krise erschüttert, es fehlt überall an Lebensmitteln und Medizin.

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