Rumänien: Daum will Trennung

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Nach der verpassten Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland steht Rumäniens Nationaltrainer Christoph Daum kurz vor dem Rausschmiss. "Ich habe dem Präsidenten empfohlenen, über eine zeitnahe Beendigung des Vertragsverhältnis nachzudenken", so der 63-Jährige laut ‚Bild'.

Daum, der auf eine Trennung vorbereitet ist, amtiert seit rund 14 Monaten als Chefcoach beim EM-Endrundenteilnehmer von 2016. Es gab zahlreiche Forderungen, der Verband müsse einen "rumänischen Weg" (Daum) beschreiten, also einen einheimischen Nationalcoach installieren.

Der ehemalige Stuttgarter Meister-Trainer musste sich Anfeindungen in rumänischen Medien gefallen lassen, zuletzt gab es auch Unmutsbekundungen der Zuschauer beim letzten WM-Qualifikationsheimspiel gegen Armenien in Bukarest. Nach nur zwei Siegen aus acht Spielen liegt Rumänien in Gruppe E auf dem vierten Tabellenplatz. Diese hat allerdings keine Entscheidungsfunktion. "Dann muss noch das Exekutiv-Komitee des Verbandes diese Entscheidung absegnen, das kann bis nächste Woche dauern".

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