Suu Kyi fährt nicht zur UN-Vollversammlung

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Die Weltöffentlichkeit ist besorgt, doch Regierungschefin Aung San Suu Kyi schweigt zu dem brutalen Vorgehen von Myanmars Sicherheitskräften gegen die Muslime. Das hat ein Sprecher mitgeteilt, ohne Gründe zu nennen. Suu Kyi wird international vorgeworfen, nichts für eine friedliche Lösung des Konflikts zu tun. Die Friedensnobelpreisträgerin steht wegen des Vorgehens von Myanmars Sicherheitskräften gegen die muslimische Minderheit der Rohingya in der Kritik. Nach Auseinandersetzung sind Hunderttausende ins Nachbarland Bangladesch geflohen. Inzwischen hat Indonesien einen ersten Hilfstransport nach Bangladesch geschickt. An der UN-Generaldebatte am Sitz der Vereinten Nationen in New York nehmen alljährlich im September Staats- und Regierungschefs aus aller Welt teil.

Heute befasst sich der UNO-Sicherheitsrat mit der Lage in Myanmar. Die jüngste Gewaltwelle hatte Ende August mit Angriffen von Rohingya-Rebellen auf Polizei- und Militärposten in der Provinz Rakhine begonnen. Die Rohingya sind staatenlos, seit das damalige Birma ihnen 1982 die Staatsbürgerschaft aberkannte.

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