WHO fordert Entwicklung neuer Antibiotika

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Genf. In einer Klinik soll man gesund werden.

Die internationale Gemeinschaft tue viel zu wenig, um neue wirksame Antibiotika zu entwickeln, teilte die WHO mit. Es gebe nur ganz wenige Behandlungsoptionen bei Infektionen mit resistenten Keimen.

Resistenzen gefährdeten ernsthaft den medizinischen Fortschritt, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Allein an der behandlungsresistenten Tuberkulose sterben den Angaben zufolge pro Jahr 250.000 Menschen. Diese Keime könnten oft schwere Infektionen hervorrufen und seien vor allem für Krankenhäuser und Pflegeheime eine Bedrohung.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am heutigen Mittwoch einen Bericht vorgestellt, der sich mit den derzeit in der klinischen Entwicklung befindlichen antibakteriellen Wirkstoffen befasst.

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