Regierung erlässt Versammlungsverbot im Kampf gegen die Pest

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Mit einem Notfallplan will die Regierung Madagaskars eine weitere Ausbreitung der derzeit grassierenden Pest verhindern. August 2017 sind insgesamt 24 Personen durch die Pest zu Tode gekommen.

Auch an Sammelplätzen für Taxis und Busse sowie an den Flughäfen des Landes würden geeignete Maßnahmen getroffen, erklärte Ministerpräsident Solonandrasana nach einem Treffen mit Vertretern der Weltgesundheitsorganisation.

Madagaskars Hauptstadt Antananarivo

Auf der afrikanischen Insel Madagaskar ist neuerlich die tödliche Pestseuche ausgebrochen. Die Krankheit wird meist durch Ratten übertragen. Experten machen schlechte Hygiene und eine mangelhafte Gesundheitsversorgung dafür verantwortlich.

Bei der Pest handelt es sich um eine hochansteckende bakterielle Infektionskrankheit. Häufigste Form ist die Beulenpest, die mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie einer Entzündung der Lymphknoten im Leistenbereich einhergeht. Allein in der Hauptstadt Antananarivo starben in den vergangenen Tagen sechs Menschen an der Seuche.

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