Airbus-Chef rechnet mit hohen Strafen

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Sollte sich der Verdacht bestätigen, droht laut "Spiegel" eine Milliardenstrafe.

In einem Brief, den Enders nun an seine 130.000 Mitarbeiter adressiert hat, spricht der Airbus-Chef von möglichen "schwerwiegenden Konsequenzen", die vor allem in Form empfindlicher Geldstrafen bevorstehen könnten.

Es sei mit "falschen Informationen und Versuchen Einzelner zu rechnen, im eigenen Interesse das Top-Management zu diskreditieren", warnte der Konzernchef. "Stellen Sie sich auf turbulente Zeiten ein".

Der Chef von Airbus bereitet in einem Brief die Mitarbeiter aus schwere Zeiten wegen eines massiven Korruptionsskandals vor. Der Konzern hatte sich 2016 bei den britischen Behörden selbst angezeigt. Der Verwaltungsrat stehe trotz der drohenden Strafen hinter ihm und Chefjustiziar John Harrison, schrieb Enders. Enders versicherte, Airbus werde "aus dieser Krise als besseres, stärkeres und wettbewerbsfähigeres Unternehmen hervorgehen".

Die britische Anti-Korruptionsbehörde geht seit vergangenem Jahr dem Verdacht auf Betrug, Bestechung und Korruption bei Geschäften der zivilen LuftfahrtsparteLuftfahrtsparte von Airbus nach.

Airbus weist dabei allerdings Vorwürfe zurück. Auch die französische Finanz-Staatsanwaltschaft führt dazu eine Untersuchung.

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