European Qualifiers: Lewandowski schießt Polen zur WM 2018

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Polen, zweimaliger WM-Dritter, ist damit zum achten Mal bei einer WM-Endrunde dabei.

Lewandowski hat in der Qualifikation 16 Tore in 10 Spielen erzielt und kann somit wahrscheinlich nur noch von Portugals Weltfußballer Cristiano Ronaldo (15/9) übertroffen werden.

Dänemark (20 Punkte) schafft es im Windschatten der Polen (25) als Zweiter der Gruppe E vor Montenegro (16) in die Play-offs. Montenegro glich durch einen Fallrückzieher von Stefan Mugosa (78.) und den Treffer von Zarko Tomasevic (83.) aus. Für Dänemark reicht das Ergebnis dennoch, um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Christian Eriksen erzielte nach einer Stunde per Foulelfmeter das 1:0 in dem vom deutschen Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) geleiteten Spiel.

Die Slowakei darf nach dem 3:0 (1:0) gegen Malta in Trnava weiterhin auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland hoffen. Vor der WM 2014 in Brasilien waren die Dänen der schlechteste aller Gruppenzweiten in der Europa-Qualifikation gewesen, daher blieb ihnen damals die Playoff-Teilnahme verwehrt.

Noch nervenaufreibender war in der Gruppe F der Kampf um den zweiten Rang hinter den bereits qualifizierten Engländern, die mit einer B-Elf durch das Elfmetertor von Harry Kane 1:0 (1:0) in Litauen gewannen.

Die Bravehearts, die eigentlich die beste Ausgangsposition für das Erreichen der Playoffs hatten, kamen beim direkten Konkurrenten Slowenien nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus. Durch die Tore von Adam Nemec (33. und 62.) und des Herthaners Ondrej Duda (69.) sicherte sich die Mannschaft von Trainer Jan Kozak am letzten Spieltag doch noch Platz zwei in der Qualifikationsgruppe F.

Die Schotten standen in Ljubljana unter Siegzwang und hielten dem Druck nicht stand: Leigh Griffiths (32.) brachte die von Gordon Strachan trainierten Gäste zwar mit seinem vierten Tor aus den letzten fünf Länderspielen in Führung, der eingewechselte Roman Bezjak (52./72.) vom Zweitligaklub Darmstadt 98 sorgte mit einem Doppelpack aber für lange Gesichter bei den mitgereisten Fans. Ciprian Deac gelang noch der Ausgleich (88.). Damit beendeten die Three Lions die Gruppenphase ungeschlagen mit acht Siegen und zwei Unentschieden.

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