Deutscher Buchpreis für Robert Menasse

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Für seinen Roman "Die Hauptstadt" erhält Robert Menasse den Deutschen Buchpreis 2017.

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2017 gehören an: Silke Behl (Radio Bremen), Mara Delius (Die Welt), Christian Dunker (autorenbuchhandlung berlin), Katja Gasser (Österreichischer Rundfunk), Maria Gazzetti (Casa di Goethe, Rom), Tobias Lehmkuhl (freier Kritiker, Berlin) und Lothar Schröder (Rheinische Post). Das gab der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt bekannt. Das Buch sei "dramaturgisch gekonnt" und werde Nachgeborenen helfen, unsere Zeit besser zu verstehen - und das, "ohne je zeitgeistig zu werden", begründete die siebenköpfige Jury ihre Wahl.

"Die Hauptstadt" (Suhrkamp) ist ein Roman über die EU und ihre Institutionen, in dem sich die Geschichten einer Beamtin, eines Referenten, eines VWL-Professors und eines Kommissars, der einen Mordfall aufklären will, verknüpfen.

Der Deutsche Buchpreis gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen im deutschen Literaturbetrieb. Menasse setzte sich gegen fünf weitere Autorinnen und Autoren durch, die auf der Shortlist für den Preis standen: Gerhard Falkner, Franzobel, Thomas Lehr, Marion Poschmann und Sasha Marianna Salzmann. Diese gehen jedoch nicht leer aus, sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 2.500 Euro.

Sechs Autoren konkurrieren um den Deutschen Buchpreis, der heute am Vorabend des Buchmesseauftakts im Frankfurter Römer vergeben wird. Sie wird bis zum Sonntag Zehntausende Fachbesucher und Buchliebhaber anlocken.

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