IWF hebt Prognosen für Weltwirtschaft an

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Im Frühjahr hatte der IWF lediglich 1,4 Prozent Plus erwartet.

Die Arbeitslosenrate (nach Eurostat-Definition), die in Österreich voriges Jahr 6,0 Prozent betragen hat, sieht der IWF heuer auf 5,4 Prozent und nächstes Jahr auf 5,3 Prozent sinken. 2018 würde Österreichs BIP-Wachstum dann gleichauf mit jenem des Euroraums liegen, nimmt der IWF an.

Die IWF-Erwartungen für Österreich liegen - trotz der Anhebung - unter den Prognosen der heimischen Wirtschaftsforscher, wie dies auch im Frühjahr der Fall war.

Auch weltweit wurde die Wachstumsprognose leicht angehoben. Wie der IWF am Dienstag mitteilte, erwartet er in diesem Jahr ein globales Wachstum von 3,6 Prozent, gefolgt von 3,7 Prozent im kommenden Jahr.

Russlands Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll demnach voraussichtlich um 0,4 beziehungsweise um 0,2 Prozentpunkte wachsen und 1,8 Prozent bzw. 2016 war die Weltwirtschaft um 3,1 Prozent gewachsen.

Mit Blick auf die von Donald Trump regierten USA sprach Obstfeld von "signifikanten politischen Unsicherheiten". Für das laufende Jahr wird darin ein Wachstum in Großbritannien von 1,7 Prozent, für 2018 nur 1,5 Prozent.

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