Lufthansa und Piloten unterzeichnen langfristige Tarifverträge

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Damit haben die Sozialpartner einen langfristigen Tariffrieden erreicht.

Unter anderem seien neue Vergütungs- und Manteltarifverträge sowie Verträge zur Alters- und Übergangsversorgung mit einer Laufzeit bis mindestens Juni 2022 geschlossen worden.

Aus der Einigung rechnet die Lufthansa mit einer strukturellen Gesamtkostenersparnis bei den Personalkosten im Cockpit von 15 Prozent. Die Einigung stehe unter dem Vorbehalt, dass die Gewerkschaftsmitglieder sie in einer Urabstimmung billigten. In den vergangenen Jahren hat die Lufthansa aufgrund der geltenden hohen Gehälter bei der Lufthansa neues Personal nur bei den Töchtern eingestellt. Allein die Umstellung der Pensionszahlungen entlaste den Konzern um einen hohen dreistelligen Millionenbetrag. Das heutige Übergangsversorgungssystem wird grundsätzlich beibehalten.

Die Deutsche Lufthansa ist wieder einen Trippelschritt bei der Beilegung ihrer Tarifauseinandersetzungen weitergekommen. Pilotinnen und Piloten werden auch künftig gegen dauerhafte Flugdienstuntauglichkeit geschützt sein.

Lufthansa hat sich verpflichtet, bis Ende 2022 mindestens 325 Flugzeuge mit KTV-Piloten zu besetzen. Vereinbart wurden zudem Gehaltssteigerungen von insgesamt 10,3 Prozent bis zum Juni 2022.

Die Einstiegs- und möglichen Endvergütungen für die Piloten orientierten sich am vorherigen Niveau, berichtete die Lufthansa. Eine moderatere Steigerungslogik schaffe aber zudem Kostenentlastungen.

Vor mehr als einem halben Jahr hatten die Parteien einen vorläufigen Schlussstrich unter den mit 14 Streikwellen härtesten Tarifkonflikt in der Geschichte der Lufthansa gezogen.

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