Porsche mit gutem China-Zahlen und Schwächen in Deutschland

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Der Stuttgarter Autobauer Porsche ist weiter auf Wachstumskurs. Von Januar bis September hat das Unternehmen vier Prozent mehr Autos ausgeliefert als in den ersten drei Quartalen 2016. Das teilte das Unternehmen in Stuttgart mit.

Nach wie vor stark nachgefragt war auch der Cayenne mit über 49.000 Einheiten (minus drei Prozent) - und dies, "obwohl bereits die neue Generation des SUV vorgestellt wurde", lässt Porsche wissen.

Stärkster Einzelmarkt des Sportwagenherstellers blieb China mit über 54.000 (Plus 10 Prozent) Autos, gefolgt von den USA mit mehr als 41.000 (Plus 1 Prozent) Fahrzeugen. In den USA verbuchte Porsche mit 41 237 Auslieferungen ein Plus von zwei Prozent. In anderen Staaten Europas lief es besser - auf diesem Kontinent gab es einen Zuwachs von vier Prozent auf rund 61 000 ausgelieferter Fahrzeuge. Bisher wurden in diesem Jahr gut 19 000 dieser Autos an Kunden übergeben und damit 73 Prozent mehr als zuvor. Aber auch die volumenstärkste Baureihe von Porsche, der Macan, legte um drei Prozent auf gut 73.000 Modelle zu.

Zudem dürfte sich ein Stoppschild deutscher Behörden negativ ausgewirkt haben - das Bundesverkehrsministerium hatte im Sommer ein Zulassungsverbot von Cayennes mit 3-Liter-Diesel-Motor verhängt, weil eine illegale Abschalteinrichtung gefunden worden war.

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