Rocket Internet bringt Hellofresh an die Börse

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Eines der wichtigsten Startups aus dem Rocket-Portfolio wagt sich auf das Frankfurter Parkett. Zur Finanzierung des weiteren Wachstums wolle das Unternehmen 250 bis 300 Millionen Euro einsammeln, teilte Hellofresh am Dienstag mit. Im Unterschied zum Online-Bestelldienst Delivery Hero, der Kunden an Restaurants und Lieferdienste vermittelt, liefert Hellofresh Kochboxen mit frischen Zutaten und gesunden Rezepten zum Selbstkochen.

"Der Börsengang ist für uns der nächste logische Schritt, um unser Geschäft weiter auszubauen, unsere Position als führender globaler Anbieter zu sichern und unsere langfristige Wachstumsstrategie mit Nachdruck fortzusetzen", sagt Dominik Richter, Mitgründer und CEO von HelloFresh.

Rocket Internet gehören noch 53 Prozent an Hellofresh. Die Eigentümer hoffen, die Anleger mit Preiszugeständnissen diesmal überzeugen zu können. Durch den IPO plant der Kochboxzulieferer rund 300 Millionen Euro einzunehmen.

Allerdings zeigt auch der Börsen-Flop des Kochboxen-Versenders Blue Apron, dass ein solcher Schritt wohl überlegt sein muss.

Die Blue-Apron-Aktien, die nach kräftigen Preiszugeständnissen zu zehn Dollar je Stück zugeteilt wurden, haben fast die Hälfte ihres Werts verloren.

Hellofresh zählt über 2000 Mitarbeiter und ist in Amerika, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Australien, Österreich, der Schweiz sowie Kanada tätig.

Im zweiten Quartal 2017 versandte HelloFresh nach eigenen Angaben insgesamt 33,7 Mio. Rocket Internet selbst will keine seiner Aktien bei dem anstehenden Börsengang platzieren.

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