Wolfenstein II erhält USK-Freigabe und erscheint fast "unzensiert"

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Trotz des brisanten Settings und der expliziten Gewaltdarstellung wird der kommende First-Person-Shooter "Wolfenstein 2: The New Colossus" auch in Deutschland offiziell mit USK-Freigabe im Handel veröffentlicht. Publisher Bethesda wirbt für das Spiel mit den Hashtags "Make America Nazi-Free Again" - die Ähnlichkeit zum Claim von US-Präsident Donald Trump ist nicht zu übersehen ("Make America great again"). In den USA startete man eine Werbekampagne, die mit schwierigen politischen Aussagen beworben wird. Das sorgt für viel Kritik. Man würde sich mit Social Justice Warrior und Antifaschisten verbünden, wird dem Publischer vorgeworfen. Er machte klar, wofür Wolfenstein eigentlich steht und wie ihre Position sei.

So sagte Hines, dass man bereits seit über 20 Jahren eine Anti-Nazi-Serie produziere und man sich nicht davor scheue. Dennoch produziere man bei Bethesada nicht vorsätzlich politisierte Spiele oder Sonstiges. Für uns fühlt es sich nicht falsch an, zu sagen, dass Nazis schlecht und unamerikanisch sind, und wir haben keine Bedenken, dass wir hier auf der richtigen Seite der Geschichte stehen. Amerika soll von eben jenen befreit werden und damit als Vorbild für den Rest der Welt dienen. "Sicherlich gibt es ein Risiko, einige Kunden zu vergraulen, aber um ehrlich zu sein, Menschen, die gegen die Befreiung der Welt von dem Hass und den Morden eines Nazi-Regimes sind, sind wahrscheinlich nicht daran interessiert, Wolfenstein zu spielen".

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