DFB-Team mit Sieg und Quali-Rekord

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Doch in Kaiserslautern überzeugen längst nicht alle Spieler, wie die Einzelkritik zeigt. Löw spricht nach dem Spiel von einer längeren Pause wegen eines Bündelrisses. Brachte Struktur ins Spiel und war Vorbereiter der beiden Goretzka-Tore. Steigerte sich und packte noch das Tor-Hammer zum 5:1 aus.

Brandt: In der ersten Hälfte nicht länderspieltauglich. Dabei handelte es sich laut DFB-Pressesprecher Jens Grittner um eine Vorsichtsmaßnahme, Süle klagte demnach über muskuläre Probleme im linken Oberschenkel. Der manchmal ungelenk wirkende Verteidiger ermöglichte Almeida die Chance zum Ausgleich (13.). Schon nach 22 Minuten angeschlagen raus. Riss sich dann zusammen und bereitete immerhin Wagners Kopfballtor vor.

Lars Stindl, Note 4 - Der Gladbacher fand zwischen den Angriffslinien selten Bindung zum Spiel. Trockener Schuss klatschte an den Pfosten (61.). Vergab Großchancen aus spitzem Winkel (45.) und kurzer Distanz (52./56.).

Zunächst erwischte es Bayern-Verteidiger Niklas Süle, der in der 23. Minute von Antonio Rüdiger ersetzt werden musste. Beim Ausgleich von Sheydaev ausgetanzt.

Thomas Müller, Note 3 - Der Kapitän krempelte die Ärmel hoch, als es in der ersten Hälfte gar nicht gut lief im deutschen Team.

Ginter: Kam in der ersten Hälfte für den verletzten Mustafi und brachte Stabilität in die Abwehr. Retter auf der Linie (85.). Müller strahlte viel Lust und Leidenschaft aus. Ein sechster Quali-Treffer gelang ihm nicht. Bereits nach acht Minuten sorgte der Schalker Leon Goretzka per Hackentreffer für die Führung. Richtig frech sein Hackentor. Bewies bei seinen Vorstößen, warum Löw große Stücke auf ihn hält. Die Zeit reichte nicht für auffällige Dribblings. Sein zweites Tor war dann weniger Kunst.

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