Zeit ist Geld - das ist das neue 10er-Nötli

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Die Einführung aller neuen Schweizer Banknoten wird bis 2019 dauern. Enthüllt hat sie SNB-Vizedirektor Fritz Zurbrügg: Zentral ist erneut das Motiv der Hand - dieses Mal die einer Dirigentin, die einem Orchester Takt und Zusammenspiel vorgibt. Und auch auf der Rückseite der Note findet sich das Hauptelement: Das abgebildete Uhrwerk steht für eine funktionierende Organisation und zeitliche Präzision, dank der das weitverzweigte Schweizer Bahnnetz funktioniert.

Aktuell sind 74'713'911 Stück der 10er-Note mit dem Gesicht von Charles-Édouard Jeanneret, besser bekannt als Le Corbusier, im Umlauf. Die grüne 50er-Note vom April 2016 misst in der länge 13,7 cm und zeigt Elemente, die zum Thema "Wind" gehören. Da die Zehnernote nur an wenigen Bankomaten bezogen werden kann, wird sie ab nächstem Mittwoch vornehmlich über den Detailhandel in dem Umlauf kommen.

Nach der 20er und 50er Note hat die Schweizer Nationalbank SNB heute die dritte Note der neuen Banknotenserie präsentiert. Beim Projektstart im Jahr 2005 war ursprünglich geplant gewesen, eine erste Serie im Herbst 2010 in Umlauf zu bringen. Denn Start machte die Fünfziger- gefolgt von der Zwanzigernote.

Die SNB zieht die alten Noten kontinuierlich aus den Verkehr. Die zwei letzten Noten der neuen Serie, die 1000-Franken-Note und die 100-Franken-Note werden im Laufe des Jahres 2019 herausgegeben. Dann werden die bisherigen Noten nicht mehr als Zahlungsmittel gültig sein, können aber bei der SNB weiterhin umgetauscht werden. Die 1000er-Note - notabene eine der Noten mit dem höchsten Wert in der Welt - wird in violett gehalten sein und das Thema "Sprache" und Kommunikation umsetzen. Sehen Sie es in der Bildstrecke.

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