Facebook kündigt günstigere VR-Brille an

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Nach Microsoft will nun auch Facebook mit einer aggressiven Preispolitik das Geschäft mit virtueller Realität ankurbeln. Der Bildschirm des Geräts ist aus einem LCD-Panel gefertigt, das mit 2560x1440 Bildpunkten auflöst. Zwar wurde das Blickfeld gegenüber der Rift nicht verändert, die neuen Komponenten sollen aber den Blendeffekt deutlich reduzieren. Darüber hinaus wurde Oculus Rift mit Touch dauerhaft im Preis gesenkt (449 Euro/399 US-Dollar).

Das Oculus-Go-Headset hat ins Kopfband eingebaute Lautsprecher; wer einen anderen Kopfhörer nutzen will, kann die Klinkenbuchse nutzen. Zuletzt hatte man das Gerät samt Steuer-Controller bereits monatelang in einer Rabattaktion zu diesem Kurs verkauft.

Die Go-Brille kommt ohne PC oder Smartphone aus und ist kompatibel zu Gear VR - es gibt also von Anfang an ein großes Software-Angebot. Darüber hat das Facebook-Unternehmen immer wieder ganz offen gesprochen und sogar einen Prototyp der Presse vorgestellt: das "Project Santa Cruz". Der Clou dabei: Ohne zusätzliche Sensoren soll das Gerät Bewegungen des Nutzers ähnlich exakt wie die HTC Vive und die Oculus Rift erfassen.

Oculus VR hat auf der OC4 ein autarkes VR-Headset namens Oculus Go angekündigt, das im ersten Quartal 2018 erscheinen wird. Preis und Erscheinungstermin sind unklar. Jetzt gab er das Ziel aus, eine Milliarde Nutzer für VR-Anwendungen zu gewinnen.

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