Picasso-Villa für über 20 Millionen Euro versteigert

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Das Anwesen auf einem drei Hektar großen Grundstück war über ein Jahrzehnt lang das Zuhause eines der größten Künstler des 20. Jahrhunderts. Das Herrenhaus "Mas de Notre Dame de Vie" zählt zu den spektakulärsten Anwesen der Französischen Riviera und steht am 12. Oktober 2017 bei einer Auktion der Agentur Residence365 zum Verkauf, wie auf dem Portal für Luxusimmobilien LuxuryEstate.com angekündigt wird. Den Zuschlag für die Villa in Mougins nördlich von Cannes erhielt am Donnerstag ein Geschäftsmann aus Sri Lanka. Es ist allerdings noch nicht klar, ob er die Kaufsumme auch wirklich auftreiben kann. Das Startgebot liegt bei stolzen 20,2 Millionen Euro. Die Villa gehörte zuletzt einem Niederländer, der das Anwesen 2007 von Picassos Stieftochter Catherine Hutin-Blay gekauft hatte. Bis zu seinem Tod im Jahr 1973 arbeitete und lebte der berühmte spanische Maler, Grafiker und Bildhauer in dem abgelegenen Luxusanwesen in Mougins, das ihm als Inspirationsquelle für zahlreiche Kunstwerke diente. Hier soll er vor allem nachts gearbeitet und wie ein Einsiedler gelebt haben.

Das Haus war seit dem Tod von Picassos Frau Jacqueline Roque vor rund 30 Jahren unbewohnt.

Der bisherige Besitzer ließ unter anderem einen Pool und einen Tennisplatz anlegen. Die Gärten wurden nach Picassos ursprünglichem Design angelegt - neben Olivenbäumen und Springbrunnen auch mit einer restaurierten Orangerie.

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