Inzwischen 29 Tote durch Brände

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Die Feuerwehrleute im Weinanbaugebiet Kalifornien wissen schon, dass Brände im Oktober am häufigsten auftreten.

Der Kampf gegen die derzeit 22 Grossbrände werde noch viele Tage weiter gehen, erklärte die kalifornischen Wald- und Feuerschutzbehörde am Mittwoch (Ortszeit). Die Zahl der Todesopfer stieg auf 29 Menschen. 3500 Häuser sind abgerannt.

Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown hatte wegen der Brände den Notstand für acht Bezirke ausgerufen. US-Präsident Donald Trump erklärte den Katastrophenfall, um Bundesmittel für die betroffene Region freizugeben.

8000 Feuerwehrleute kämpften in der Region nördlich der Metropole San Francisco gegen zahlreiche große Buschbrände.

Allein 13 Menschen sind in dem sogenannten Tubbs-Feuer im Bezirk Sonoma County ums Leben gekommen. Viele Gebiete sind ohne Strom und Telefon, was das Finden von Angehörigen schwierig macht. Unter den Opfern ist eine 27-jährige Frau, die im Rollstuhl saß. Oft mussten die Bewohner mitten in der Nacht ihre Häuser verlassen.

Die Ausweitung der Brände wurde durch starke Winde und eine Luftfeuchtigkeit von gerade einmal acht Prozent begünstigt. Die Flammen würden sich schnell durch die trockene Vegetation fressen.

Der Rauch aus den Feuergebieten hat sich in weiten Teilen Kaliforniens ausgebreitet. Im knapp 90 Kilometer entfernten San Francisco wurden am Mittwoch wegen schlechter Sicht Dutzende Flüge gestrichen.

Die genaue Ursache der zahlreichen Feuer ist weiter ungeklärt.

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