Mann lässt ein Jahr lang Wasser im Bad laufen

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Ersten Erkenntnisse zufolge ließ der polizeibekannte Mann ein Jahr lang Wasser in Waschbecken, Badewanne und Toilette laufen. Als die Sache auffiel und die Polizei am Donnerstagmorgen anrückte, griff der 31-Jährige die Beamten an.

Die Wohnungsverwaltung und der Wasserversorger in Salzgitter (Niedersachsen) riefen jetzt die Polizei, weil sie nach einer Wasserrechnung von 10 800 Euro einen Wasserschaden in dem Mehrfamilienhaus befürchteten. Die Beamten hörten aus der Wohnung eines 31-jährigen Bewohners aber lautstark die Geräusche von fließendem Wasser. Vor seiner Tür konnten die Beamten lautes Rauschen hören, der Mann weigerte sich aber zu öffnen. Dieser setzte sich immer wieder zur Wehr, wobei im weiteren Verlauf eine 23-jährige und eine 27-jährige Polizeibeamtin sowie ein 31-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt wurden.

Nur unter Reizgaseinsatz und "mit großen Mühen" hätten vier Polizisten den sich heftig wehrenden Mann überwältigen können, berichtete die Polizei.

Nachdem ein Arzt sich einen Eindruck von dem Mann verschaffte, brachte man ihn in die psychiatrische Klinik nach Liebenburg. Kurz vor dem Einsatz hatte er die Abflüsse dann verstopft.

Ein Hausbewohner hat im niedersächsischen Salzgitter ein Jahr lang pausenlos das Wasser im Badezimmer laufen lassen - und dabei laut Polizei etwa sieben Millionen Liter verbraucht. Er hatte in den vergangenen Tagen die Abflüsse in der Wohnung derart verstopft, dass in der Folge massive Schäden in dem Gebäude entstanden wären. Aus Gründen der Gefahrenabwehr drangen die Polizisten mit einem Schlüsseldienst in die Wohnung vor. Der psychisch Verwirrte war der Polizei bereits bekannt: Vor einigen Jahren rückte seinetwegen ein Spezialeinsatzkommando an.

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