Portugal und Frankreich bei der WM - Aus für Holland

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Bei der WM 2014 in Brasilien wurden sie Dritter, im kommenden Jahr in Russland sind sie nicht dabei: Die Niederlande haben die Qualifikation trotz eines 2:0 (2:0)-Erfolgs gegen Schweden verpasst.

Für Österreich, das die Quali als Vierter der Gruppe D verpasste, ist nach den letzten Gruppenspielen zudem klar, in welcher Leistungsstufe der Nations League man ab 2018 antreten wird.

Portugal setzte sich im Showdown mit der Schweiz 2:0 (1:0) durch und verdrängte die bisher perfekten Eidgenossen aufgrund der besseren Tordifferenz noch vom ersten Platz der Gruppe B. Frankreich, Weltmeister von 1998, machte den letzten Schritt zum Sieg in der Gruppe A durch ein 2:1 (2:1) gegen Weißrussland. Für die Niederlande wurde das Scheitern in der Qualifikation trotz eines herausragenden Arjen Robben, der in seinem letzten Länderspiel beide Tore erzielte, zur Gewissheit.

Erstmals seit der WM 2002 in Japan und Südkorea ist der dreifache WM-Zweite bei einem Weltturnier zum Zuschauen verdammt. Das Team von Trainer Vladimir Petkovic verlor 0:2 (0:1) in Portugal.

Am Dienstag wurden auch die letzten Playoff-Teilnehmer aus Europa ermittelt. Gleichzeitig mit dem Europameister löste zum Abschluss der Gruppenspiele der Europaquali auch "Vize" Frankreich mit einem 2:1 (2:1) über Weißrussland das Fixticket nach Russland. Der Europameister von 2004 belegte den zweiten Rang der Gruppe H. Zu den besten Zweiten gehören auch Dänemark, Italien, Nordirland, Irland und Kroatien.

Die besten acht Gruppenzweiten spielen in den Playoffs die vier Mannschaften aus, die sich zusätzlich zu den neun Gruppenersten für die WM-Endrunde qualifizieren. Die Auslosung findet am 17. Oktober in Zürich statt.

Die Portugiesen brachte in Lissabon ein Eigentor von Johan Djourou (41.) auf den Weg nach Russland. André Silva (57.) legte nach und sorgte somit für Ruhe. Der Superstar von Bayern München, der unter Ex-Coach Carlo Ancelotti zuletzt nicht mehr gut gelitten war, spielte groß auf und verwandelte einen Handelfmeter in lässiger Manier zur Führung (16.). Gefeiert wurde er von den Fans in der Amsterdam Arena aber dennoch. Griechenland qualifizierte sich durch einen 4:0 (1:0)-Sieg gegen Gibraltar für die Playoffs. Vasileios Torosidis, zweimal Konstantinos Mitroglu und Giannis Giannotas erzielten die Tore der Griechen, die sich als Gruppenzweite mit 19 Zählern auch für das Play-off qualifizierten.

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