Mutter werden nach Geburt sämtliche Gliedmaßen amputiert

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Halifax - Was für ein trauriges Schicksal!

Drei Tage später wurden Mutter und Kind gesund aus dem Krankenhaus entlassen doch nur wenige Stunden später kehrte Lindsey mit starken Schmerzen im Unterleib zurück. Der Prozess hat ihr Arme und Beine genommen. Ein Arzt habe eine Verstopfung diagnostizierte und die schmerzgeplagte Mutter nach Hause geschickt. Die neue Diagnose: Multiorganversagen und eine Blutvergiftung, ausgelöst durch eine A-Streptokokken-Infektion, die sich Lindsey im Krankenhaus zugezogen hatte. Nur vier Tage nach der Geburt ihres Söhnchens Myles verlor Lindsey Hubley beide Unterarme und ihre Unterschenkel. Erneut wurde sie in die Klinik gebracht.

Doch ihre Schmerzen seien immer schlimmer geworden und so landete sie am nächsten Tag wieder im Krankenhaus. Mehrere Medien, darunter die "Washington Post" und "Metro News", berichten über den Fall.

Bei einer späteren Untersuchung hätten die Ärzte jedoch "nekrotisierende Fasziitis" festgestellt - das ist eine schwere bakterielle Infektionskrankheit in der Unterhaut und den Faszien, die Haut, Muskeln und später auch Organe absterben lässt.

"Sie wird manchmal als "fleischfressende Krankheit" bezeichnet, obwohl die Bakterien, die sie verursachen, Fleisch nicht "essen" - sie setzen Giftstoffe frei, die das in der Nähe befindliche Gewebe beschädigen", schreiben die Experten.

Bei Lindsey H. waren die Bakterien laut Medienberichten offenbar bei der Geburt durch eine kleine Wunde in der Vagina in den Körper gelangt.

Ihr Verlobter Mike erzähle gegenüber "Metro News", wie stark Lindsey sei: "Keine Mutter sollte jemals ihren Verlobten und ihr Baby jeden Abend aus der Tür gehen sehen". Um ihr Leben zu retten, mussten die Ärzte ihr beide Unterarme und Unterschenkel amputieren.

Die folgenden sieben Monate verbrachte die Frau im Krankenhaus, ohne sich um die Erziehung ihres kleinen Kindes kümmern zu können.

Deshalb verklagt Hubley jetzt die Klinik. Ein Großteil oder gar der komplette Schaden hätte verhindert werden können, wenn Lindsey richtig behandelt worden wäre, so ihr Anwalt.

Nun will Lindsey die letzten Hürden bis zur Reha überwinden: Weitere Eingriffe - darunter eine Nierentransplantation - stehen ihr noch bevor. Das Paar habe bereits eine Klage wegen Fahrlässigkeit gegen das Krankenhaus und fünf Ärzte eingereicht.

"Sie hatte großes Glück, überlebt zu haben", so Wagner.

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