Terrorakt in New York: Mindestens acht Tote an Halloween

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New York - Bei einer Terrorattacke mit einem Kleinlaster in New York sind mindestens acht Menschen getötet worden. Elf Menschen wurden schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt. Bürgermeister de Blasio spricht von einem "Terrorakt". Was dies jedoch konkret bedeutet, blieb unklar. Der festgenommene Mann sei ein 29-Jähriger, berichtete der New Yorker Polizeichef James P. O'Neill. Acht Menschen starben, elf weitere Personen wurden verletzt. Zahlreiche Strassenblocks weiter südlich rammte der Fahrer nach Polizeiangaben einen Schulbus, dann kam das Fahrzeug zum Stehen. Weiters heißt es in dem Bericht, der Fahrer sei ausgestiegen, mit Waffenattrappen in der Hand. Durch den Schuss eines Polizisten konnte der Mann gestoppt werden. Es gebe keine Hinweise auf eine weitere akute Bedrohung in New York, hiess es weiter.

US-Präsident Donald Trump schrieb als erste Reaktion auf Twitter: "Es sieht wie eine weitere Attacke einer sehr kranken und gestörten Person aus". Später änderte er seine Aussage, ebenfalls auf Twitter: "Wir dürfen es ISIS nicht erlauben, dass sie in unser Land zurückkehren oder es betreten, nachdem wir sie im Nahen Osten und anderswo besiegt haben". Bislang hat die Terrormiliz den Anschlag allerdings weder für sich reklamiert, noch haben die US-Sicherheitsbehörden die Tat öffentlich mit der Gruppe in Verbindung gebracht.

Trump hat seine Regierung nach eigenen Angaben angewiesen, die Sicherheitsüberprüfungen zu verschärfen. Dabei schont Brno sage und schreibe neun (!) Stammspieler. "Es ist in Ordnung, politisch korrekt zu sein, aber nicht dafür!", fügte er hinzu. Unklar bleibt, wen die strengeren Sicherheitsüberprüfungen betreffen. Der Mann stamme nicht aus New York, hieß es. Der Mann sei nun im Spital, er überlebe wohl. Wegen des Halloween-Fests waren zudem deutlich mehr Menschen auf den Straßen unterwegs als sonst. Die Halloween Parade fand wie geplant statt.

Der EVZ tut sich auch in Folge schwer mit dem tschechischen Vertreter. Mitten am Nachmittag verliess ein gemieteter Lieferwagen die Strasse und bog auf einen Veloweg ein. Dann rammte der Fahrer einen Schulbus und versuchte zu flüchten. Danach schoss ihn ein Polizist an. "Seien Sie New Yorker!", sagte Cumo.

Der Täter wurde als Sayfullo Saipov identifiziert. Auf Höhe der West Houston Street fuhr der 29-Jährige mit einem von einem Heimwerkermarkt gemieteten weißen Pick-up-Truck auf einen Fußgänger- und Fahrradweg auf und passierte dort eine Strecke von etwa 20 Straßenblocks. Zeugen des Tathergangs sagen, er habe beim Verlassen des Fahrzeugs auf arabisch "Allah ist gross" gerufen.

"Das ist ein schmerzhafter Tag für unsere Stadt", sagte de Blasio. New York sei als weltweites Symbol der Freiheit getroffen worden, sagte New Yorks Gouverneur Cuomo.

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