Busunglück in Peru Karlsruher Studenten sterben bei Sturz in die Schlucht

Einstellen Kommentar Drucken

2017, in den peruanischen Anden schwer verunglückten Bus vier Studenten des KIT.

Ein Reisebus in der Stadt von Machu Pichu in Peru.

Bei einem schrecklichen Busunglück in Peru sind wohl vier Studenten des Karlsruher Instituts für Technologie ums Leben gekommen.

Lima/Karlsruhe - Bei einem Busunfall in Peru vor rund einer Woche ist ein Student aus Baden-Württemberg tödlich verunglückt. Inzwischen bestätigt das KIT, dass zwei Studierende bei dem Unglück tot geborgen wurden. Die Bergung der Opfer in einer Schlucht ist extrem schwierig. Zwei weitere Studenten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) waren auch in dem Bus und werden noch vermisst, wie das Landeskriminalamt in Stuttgart auf Anfrage mitteilte. "Und wir hoffen sehr, dass es noch Überlebende des Busunglücks gibt; wir sind sehr traurig", sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. Bei den zwei Toten handelte es sich um einen Mann und eine Frau.

Nach Angaben eines von zwei Opferfamilien beauftragten Arztes waren die vier Informatikstudenten, zwei Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 25 und 27 Jahren, auf dem Rückweg von der Hochzeit eines Kommilitonen.

Ein Passagier sagte einem Rundfunksender, ein Lastwagen habe den Bus abgedrängt. Der mit 45 bis 50 Personen besetzte Bus kam von der Straße ab und stürzte einen 200 Meter tiefen Abhang hinab in den Fluss Mantaro, in dem er versank. Gut 20 Marinetaucher aus der peruanischen Hauptstadt Lima seien im Einsatz, um die Leichen aus dem Buswrack zu holen.

Comments