Skandal! Schock-Rocker richtete Gewehr auf eigenes Publikum

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Finden Sie, Mansons Aktion geht zu weit?

Während eines Konzerts in San Bernardino, Kalifornien, richtete der Schock-Rocker eine Waffe auf sein Publikum. Der Musiker ließ sich in einem Rollstuhl auf die Bühne fahren - und zielte mit einem täuschend echt aussehenden Gewehr auf sein Publikum. Dass es sich dabei um eine Attrappe handelte, machte diesen makabren Scherz nicht besser.

Vor allem den Zeitpunkt, den der 48-Jährige für seine Performance ausgewählt hatte, war mehr als daneben. Nur wenige Stunden zuvor war es in einer texanischen Kirche zu einer Schießerei mit 26 Toten gekommen. Zum anderen ist San Bernardino selbst ein von einem Terrorakt gezeichneter Ort. Bei einem Terroranschlag waren dort 2015 14 Menschen getötet worden.

Von Schock-Rocker Marilyn Manson ist man einiges gewöhnt.

Im Gespräch mit dem Branchenblatt "Variety" erklärte Marilyn Manson: "In einer Zeit, in der Massen-Schießereien beinahe ein alltägliches Vorkommnis geworden sind, war dies ein Akt des Theaters mit dem Versuch, zu zeigen, wie einfach halb-automatische Waffen erhältlich sind und wie es zur Normalität geworden ist, sie zu sehen".

Doch der Schockrocker verteidigt sich laut "TMZ" mit den Worten: "Meine Kunst hat es schon immer darauf angelegt, eine Reaktion von der populären Kultur zu erzielen und das ist mein Weg, die Leute dazu zu bringen, über die schrecklichen Dinge in der Welt nachzudenken". Es stellt sich die Frage, was genau sich Marilyn Manson bei dieser Aktion wohl gedacht haben mag.

Außerdem heißt es: "Mein Mitgefühl geht an alle, die vom unverantwortlichen und verwerflichen Missbrauch echter Waffen betroffen sind".

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