Medien: Rund 40 deutsche Großkonzerne fordern Kohleausstieg

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Mehr als 50 Unternehmen unterzeichnen eine Erklärung für eine konsequente Energie- und Verkehrswende.

Rund 40 große deutsche Unternehmen verlangen von der nächsten Bundesregierung einen schnellen Ausstieg aus der Kohleverstromung.

Weitere Forderungen betreffen das Anheben der Ausschreibungsmengen für Ökostrom, zusätzliche Anreize für eine Beschleunigung bei der Gebäudesanierung und einen forcierten Ausbau der Stromnetze und Speicher.

In einem Positionspapier sprechen sich die Unterzeichner dafür aus, die treibhausgas-intensiven Kraftwerkskapazitäten unter Berücksichtigung der Versorgungssicherheit und der Klimaziele schrittweise zu verringern. Das Klimaziel 2050 sollte auf bis zu 95 Prozent Emissionssenkung angehoben werden.

Unterzeichnet haben die Erklärung unter anderem die DAX-Konzerne Siemens, SAP, Deutsche Telekom und Deutsche Börse sowie Aldi Süd, Metro und der Paketdienstleister Hermes. Damit handelt es sich nach Angaben der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch um die größte und umfassendste Unternehmenserklärung für ambitionierten Klimaschutz, die in Deutschland je veröffentlicht wurde. Die Betriebe brächten mit 450 000 Beschäftigten alleine in Deutschland und 350 Milliarden Umsatz weltweit auf die Waage.

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