Unfälle an Bahnübergängen im Südwesten

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Für die Region Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammen konnte die Bahn einen Vergleich angeben: In den drei Bundesländern kam es 2012 zu 23 Unfällen, im Jahr 2016 waren es nur noch zwölf.

Bei 90 Prozent der Kollisionen seien Leichtsinn, Unkenntnis oder Unaufmerksamkeit von Autofahrern oder Fußgängern im Spiel gewesen, teilten Vertreter der Deutschen Bahn, des ADAC und der Bundespolizei mit.

Im Königsbronner Fall wollte der Fahrer des Lastwagens an einer Baustelle neben der Bahnlinie Schotter abladen. In der Stadt Berlin gab es im vergangenen Jahr noch 19 Bahnübergänge, und es ereignete sich lediglich ein Zusammenstoß. Knapp die Hälfte davon ist technisch gesichert: Schranken, Lichtzeichen und Blinklichter warnen vor nahenden Zügen. Die meisten Unfälle an Bahnübergängen verzeichnete Bayern mit 35. In Baden-Württemberg gibt es 321 solcher ungesicherter Übergänge. Mit einer Neuauflage der Informationskampagne "Sicher drüber" sollen daher vor allem Jugendliche erreicht und über das richtige Verhalten an Bahnübergängen aufgeklärt werden.

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